Empfehlung der Redaktion
Redaktionswertung 4,4 von 5Höchste Redaktionswertung der Kategorie, mindestens 4,3.
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Preis-Leistungs-Tipp
Redaktionswertung 4,1 von 5Beste Wertung bei Preis-Leistung unter allen Programmen ab 4,0.
Beste Wahl für Selbstständige
Redaktionswertung 4,4 von 5Höchste Wertung unter den Programmen für Selbstständige und Kleinstbetriebe.
Sortiert nach Redaktionswertung
14 Ergebnisse
Platz #1
von Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Anbieter aus DeutschlandBreite Cloudbuchhaltung für Selbstständige und kleine Betriebe, mit ELSTER-Modul, DATEV-Schnittstelle und E-Rechnung in beiden Formaten. Rechenzentren laut Anbieter in Frankfurt am Main.
Ideal für: Selbstständige, Kleine Unternehmen mit Steuerberatung
Platz #2

von sevDesk GmbH
Anbieter aus DeutschlandCloudbuchhaltung mit kostenloser Einstiegsversion, E-Rechnung in beiden Formaten und Schnittstellen zu DATEV und ELSTER. Gehostet laut Anbieter in Deutschland auf AWS.
Ideal für: Selbstständige mit wenigen Rechnungen, Kleine Unternehmen
Platz #3

von BuchhaltungsButler GmbH
Anbieter aus DeutschlandBuchhaltung mit Fokus auf Automatisierung, DATEV-Export mit Belegverknüpfung und Umsatzsteuervoranmeldung ohne eigenes ELSTER-Zertifikat. Daten laut Anbieter in Frankfurt.
Ideal für: Unternehmen mit vielen Belegen, Teams, die mit der Steuerberatung zusammenarbeiten
Platz #4

von easybill GmbH
Anbieter aus DeutschlandRechnungsprogramm aus Kaarst, stark im Onlinehandel mit Dutzenden Marktplatzanbindungen, E-Rechnung in beiden Formaten und DATEV-Übergabe. Eine Finanzbuchhaltung mit EÜR oder Bilanz ersetzt es nicht.
Ideal für: Onlinehändler mit Shops und Marktplätzen, Selbstständige und kleine Betriebe mit Steuerberatung über DATEV, Unternehmen, die E-Rechnungen sicher erstellen und empfangen wollen
Platz #5

von Accountable SA
Auf Selbstständige zugeschnitten: Rechnungen, Buchhaltung und Steuererklärungen in einer App, mit ELSTER-Schnittstelle und DATEV-Export. Server laut Anbieter in der EU.
Ideal für: Freiberufler, Einzelunternehmen ohne Angestellte
Platz #6
von Candis GmbH
Anbieter aus DeutschlandSpezialist für eingehende Rechnungen im Mittelstand: Empfang, Prüfung, Freigabe und Archivierung, mit DATEV-Schnittstellen. Keine vollständige Buchhaltung und keine Ausgangsrechnungen.
Ideal für: Mittelständische Unternehmen mit vielen Eingangsrechnungen, Finanzteams mit Freigabeprozessen
Platz #7
von DATEV eG
Anbieter aus DeutschlandPlattform für Unternehmen, deren Steuerberatung mit DATEV arbeitet. Belege werden im DATEV-Rechenzentrum abgelegt und GoBD-konform archiviert. Ohne DATEV-Kanzlei nicht nutzbar.
Ideal für: Unternehmen mit DATEV-Kanzlei, Betriebe, die Belege digital an die Steuerberatung geben
Platz #8
von FastBill GmbH
Anbieter aus DeutschlandFrankfurter Rechnungsprogramm mit Belegerfassung, Umsatzsteuervoranmeldung ohne eigenes ELSTER-Zertifikat und DATEV-Anbindung. Die Automatik für Bankabgleich und Mahnwesen gibt es erst im teuersten Tarif.
Ideal für: Freelancer und Selbstständige mit Steuerberatung, Agenturen und Beratungen mit wiederkehrenden Rechnungen, Kleine GmbHs und UGs mit bis zu fünf Nutzern
Platz #9

von odacer finanzsoftware GmbH
Anbieter aus DeutschlandGünstige Cloudbuchhaltung mit dauerhaft kostenloser Version und Rechenzentren in Frankfurt und Hamburg. Zu DATEV und ELSTER fanden wir auf den Anbieterseiten keine Angaben.
Ideal für: Freiberufler, Kleine Teams mit kleinem Budget
Platz #10
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandGestandene Windows-Software, die Buchhaltung, Warenwirtschaft und Bestellwesen verbindet. Stark für Handel und kleine Teams mit Lager, aber erst ab zwei Arbeitsplätzen buchbar.
Ideal für: Kleine Handelsbetriebe mit Lager, Teams, die lokal unter Windows arbeiten wollen
Platz #11
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandJunge Cloudlösung von Sage, die Auftragsbearbeitung, doppelte Buchführung und Lohn für kleine Betriebe bündelt. E-Rechnungen kommen laut Anbieter herein, der Versand folgt erst.
Ideal für: Kleine Unternehmen mit Bilanzierung, Betriebe, die Lohn und Buchhaltung bündeln wollen
Platz #12
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandFinanzplattform für Finance-Teams in Unternehmensgruppen: Konsolidierung, KI-gestützter Rechnungseingang und Abschluss-Assistent. Ab 1.390 € im Monat, laut Anbieter GoBD zertifiziert und nach ISO 27001.
Ideal für: Unternehmensgruppen mit mehreren Gesellschaften, Finance-Teams, die Excel-Konsolidierung ablösen wollen
Platz #13
von Buhl Data Service GmbH
Anbieter aus DeutschlandBreites Paket von Rechnungen bis Warenwirtschaft, mit ELSTER, DATEV-Export und E-Rechnung. Jahresvertrag mit Umsatzgrenzen in den kleineren Tarifen. Zum Serverstandort fanden wir keine Angabe.
Ideal für: Selbstständige mit Warenverkauf, Kleine Handels- und Handwerksbetriebe
Platz #14

von Collmex GmbH
Anbieter aus DeutschlandSehr günstige Cloudlösung von Buchhaltung bis Komplettpaket, monatlich kündbar, Rechenzentrum in Köln. Schwachpunkt ist die E-Rechnung: XRechnung erstellt Collmex laut eigener FAQ nicht.
Ideal für: Kostenbewusste Kleinbetriebe, Vereine
| Kriterium | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Preise | ||||||
| Einstiegspreis | 7,90 €pro Monat | 9,90 €pro Monat | 29,90 €pro Monat | 9,00 €pro Monat | 9,90 €pro Monat | 389,00 €pro Monat |
| Kostenlose Version | ||||||
| Kostenlose Testphase | 30 Tage | Keine Angabe | 14 Tage | 7 Tage | Keine Angabe | 30 Tage |
| Deutschland-Check | ||||||
| Serverstandort | Deutschland | Deutschland | Deutschland | Deutschland | EU | Deutschland |
| Auftragsverarbeitung (AVV) | ||||||
| GoBD | ||||||
| XRechnung | ||||||
| ZUGFeRD | ||||||
| ISO 27001 | ||||||
| Schnittstellen | ||||||
| DATEV | ||||||
| ELSTER | ||||||
| Support und Nutzung | ||||||
| Support auf Deutsch | ||||||
| Mobile App | ||||||
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Lexware Office hat die höchste Wertung (4,4) und zugleich den günstigsten Einstieg.
Von Wolfram Eschenbach · 5 Min. Lesezeit · Stand 22. Oktober 2026
Buchhaltungssoftware kaufen: Worauf es in Deutschland wirklich ankommt
EÜR oder Bilanz, selbst buchen oder mit Kanzlei, E-Rechnung und DATEV: So finden Sie die Buchhaltungssoftware, die zu Ihrem Unternehmen passt.
Das Wichtigste in Kürze
Klären Sie zuerst die Arbeitsteilung mit der Steuerberatung. Sie entscheidet mehr über die passende Software als jede Funktionsliste.
E-Rechnung in beiden Richtungen ist Pflichtprogramm: Empfang seit 2025, Versand spätestens ab 2027 oder 2028.
„DATEV-Schnittstelle“ heißt nicht überall dasselbe. Fragen Sie Ihre Kanzlei, welche Übergabe sie erwartet.
Achten Sie bei den Preisen auf enthaltene Nutzer, Laufzeit, Umsatzgrenzen und Aktionspreise, die nach einigen Monaten enden.
Eine Buchhaltungssoftware für ein deutsches Unternehmen muss mehr können als Zahlen addieren. Sie erfasst Belege so, dass sie acht Jahre unverändert vorliegen, bereitet die Umsatzsteuervoranmeldung für ELSTER vor, gibt der Steuerberatung die Daten in einer Form, die deren Programm versteht, und sie muss E-Rechnungen empfangen und bald auch versenden. Die Programme in unserem Vergleich lösen diese Aufgaben sehr unterschiedlich. Welche Lösung passt, hängt vor allem von drei Fragen ab, die Sie vor jedem Test beantworten sollten.
Wer bucht? Viele kleine Unternehmen erfassen Belege und schreiben Rechnungen selbst, die eigentliche Buchführung und den Abschluss übernimmt die Kanzlei. Andere buchen alles selbst und geben nur den Jahresabschluss ab. Im ersten Fall zählt vor allem die saubere Übergabe an die Kanzlei, im zweiten der volle Funktionsumfang bis zur Auswertung.
EÜR oder Bilanz? Selbstständige und viele Einzelunternehmen ermitteln den Gewinn per Einnahmenüberschussrechnung. Kapitalgesellschaften und größere Kaufleute bilanzieren mit doppelter Buchführung. Nicht jedes Programm kann beides, und manche Tarife beschränken sich auf die EÜR.
Wie arbeitet Ihre Steuerberatung? Die meisten Kanzleien in Deutschland arbeiten mit DATEV. Ob Sie Daten als Datei exportieren, über eine Online-Schnittstelle übertragen oder direkt in einer DATEV-Umgebung arbeiten, sollten Sie mit der Kanzlei abstimmen, bevor Sie sich festlegen.
Die bewerteten Programme lassen sich grob in fünf Gruppen einteilen. Die Grenzen sind fließend, aber die Einteilung hilft beim ersten Eingrenzen.
Eine Übersicht mit Wertungen und Einstiegspreisen finden Sie weiter oben auf dieser Seite.
Im Alltag entscheidet sich die Qualität einer Buchhaltungssoftware an wenigen Abläufen, die jede Woche wiederkehren. Prüfen Sie sie im Testzeitraum mit echten, anonymisierten Fällen:
Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle inländischen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Beim Ausstellen gilt eine Übergangszeit: Wer im Vorjahr mehr als 800.000 € umgesetzt hat, muss ab 2027 E-Rechnungen ausstellen, ab 2028 gilt das für alle. Kleinunternehmer sind vom Ausstellen ausgenommen.
Eine Buchhaltungssoftware sollte deshalb XRechnung und ZUGFeRD empfangen, prüfen und erstellen können, und zwar in dem Tarif, den Sie buchen. Nicht alle Programme erfüllen das schon vollständig. Collmex erstellt laut eigener FAQ keine XRechnung, bei Sage Active kommen E-Rechnungen laut Anbieter herein, der Versand folgt erst. Den Stand jedes Programms sehen Sie im Deutschland-Check des Profils. Hintergründe stehen im Ratgeber E-Rechnungspflicht.
Buchungsbelege müssen seit 2025 acht Jahre aufbewahrt werden, Bücher und Jahresabschlüsse zehn Jahre. Für die Software heißt das: unveränderbares Belegarchiv, Änderungsprotokoll, Festschreibung abgeschlossener Perioden und ein vollständiger Export, auch nach einer Kündigung. Ein „GoBD-Zertifikat“ der Finanzverwaltung gibt es nicht. Wenn ein Anbieter von Zertifizierung spricht, ist meist das Testat eines Wirtschaftsprüfers gemeint. Mehr dazu im Ratgeber GoBD und Aufbewahrungsfristen.
„DATEV-Schnittstelle“ ist eines der häufigsten Versprechen auf Produktseiten, und eines der ungenauesten. Grundsätzlich gibt es zwei Wege: einen Dateiexport im DATEV-Format, den die Kanzlei importiert, und eine Online-Übertragung über Schnittstellen, die DATEV für Partner bereitstellt. Wichtig ist außerdem, ob nur Buchungssätze übergeben werden oder auch die Belegbilder, damit die Kanzlei nicht nachfragen muss.
Fragen Sie den Anbieter deshalb konkret: Welche Daten gehen in welchem Format an die Kanzlei, und in welchem Tarif ist das enthalten? Und fragen Sie Ihre Kanzlei, welchen Weg sie bevorzugt. Bei Papierkram haben wir auf den Anbieterseiten zu DATEV und ELSTER keine Angaben gefunden, was für die Zusammenarbeit mit einer DATEV-Kanzlei ein Prüfpunkt ist.
Die Einstiegspreise in unserem Vergleich reichen von kostenlosen Tarifen bis zu Finanzplattformen mit vierstelligen Monatsbeträgen. Für die meisten kleinen Unternehmen liegen die relevanten Tarife im zweistelligen Bereich pro Monat. Wichtiger als der Einstiegspreis sind vier Details:
In den Profilen stehen alle Tarife mit Stand und Quelle, bei vielen Programmen auch die Kosten für mehrere Nutzer.
Der beste Zeitpunkt für einen Wechsel ist der Jahreswechsel, weil dann keine unterjährigen Salden übernommen werden müssen. Ist das nicht möglich, klären Sie mit der Kanzlei, wie Eröffnungswerte und offene Posten übertragen werden. Drei Punkte werden oft vergessen:
Quellen
IHK Dresden: E-Rechnung ab 2025, Pflicht, Fristen, Ausnahmen (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
§ 147 AO, Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
Bundesfinanzministerium, AO-Handbuch 2026, Anhang 33: GoBD (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
IHK Region Stuttgart: Kleinunternehmerregelung, Umsatzgrenzen, § 19 UStG (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
Seit 2025 müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen, ab 2027 beginnt die Pflicht zum Ausstellen. Fristen, Ausnahmen und Softwarecheck.
5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Wer Cloudsoftware mit Kundendaten oder Personaldaten nutzt, braucht einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Pflichtinhalte, Drittländer und eine Prüfliste.
6 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Unveränderbar, nachvollziehbar, acht oder zehn Jahre aufbewahrt: Was die GoBD von Ihrer Software verlangen und welche Fristen seit 2025 gelten.
6 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Umsatzsteuer
25.000 € im Vorjahr, 100.000 € im laufenden Jahr: Die Kleinunternehmerregelung gilt seit 2025 neu. Was das für Rechnungen, E-Rechnung und Software heißt.
4 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Anforderungen klären, Kandidaten eingrenzen, richtig testen und den Vertrag prüfen: ein Leitfaden für die Softwareauswahl im Mittelstand, mit Checklisten.
5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
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