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Softwarekenner

ERP und Warenwirtschaft im Vergleich: die besten Programme 2026

Systeme für Lager, Einkauf, Verkauf und Produktion. Wir achten auf Shopanbindungen, Schnittstellen zur Buchhaltung und den Aufwand der Einführung.
Von Wolfram Eschenbach · Fachlich geprüft von Wolfram Eschenbach · Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2026 · 11 Programme bewertet

Unsere Empfehlungen

Preis-Leistungs-Tipp 2026SOFTWAREKENNERPreis-Leistungs-Tipp2026

Preis-Leistungs-Tipp

Redaktionswertung 4,2 von 5

Beste Wertung bei Preis-Leistung unter allen Programmen ab 4,0.

Beste Wahl für Selbstständige 2026SOFTWAREKENNERBeste Wahl fürSelbstständige2026

Beste Wahl für Selbstständige

Redaktionswertung 4,2 von 5

Höchste Wertung unter den Programmen für Selbstständige und Kleinstbetriebe.

Beste Wahl für den Mittelstand 2026SOFTWAREKENNERBeste Wahl für denMittelstand2026

Beste Wahl für den Mittelstand

Redaktionswertung 4,2 von 5

Höchste Wertung unter den Programmen für 50 bis 249 Mitarbeitende.

11 Programme

Sortiert nach Redaktionswertung

11 Ergebnisse

  1. Platz #1

    Microsoft Dynamics 365 Business Central

    Redaktionswertung 4,2 von 5

    von Microsoft Corporation

    Microsofts ERP für den Mittelstand mit deutscher Lokalisierung von Microsoft selbst. Umgebungen mit deutscher Lokalisierung liegen laut Microsoft in der Azure-Region Deutschland.

    Preis ab
    6,90 € pro Nutzer und Monat
    Testphase
    30 Tage
    Serverstandort
    Deutschland

    Ideal für: Mittelständler mit Microsoft 365, Unternehmen, die mit Partnern individuell erweitern wollen

    Stärken

    • Deutsche Lokalisierung durch Microsoft, Daten laut Doku in der Azure-Geografie Deutschland
    • Enge Verzahnung mit Microsoft 365

    Schwächen

    • Einführung praktisch immer mit Partner
  2. Platz #2

    weclapp

    Redaktionswertung 4,2 von 5

    von weclapp GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Deutsches Cloud-ERP mit klarer Paketlogik von Rechnungen bis Warenwirtschaft und Produktion. Daten laut Anbieter ausschließlich in deutschen Rechenzentren, DATEV- und Shopanbindung inklusive.

    Preis ab
    39,00 € pro Nutzer und Monat
    Testphase
    30 Tage
    Serverstandort
    Deutschland

    Ideal für: Dienstleister und Händler mit 5 bis 100 Mitarbeitenden, E-Commerce mit Shop und Marktplätzen

    Stärken

    • Rechenzentren laut Anbieter ausschließlich in Deutschland
    • Shop- und Marktplatzanbindung an Shopware, Shopify, Amazon und eBay

    Schwächen

    • Handelspaket mit 163 € pro Nutzer kostspielig
  3. Platz #3

    Sage 100

    Redaktionswertung 4,1 von 5

    von Sage GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Modulares Mittelstands-ERP, das Warenwirtschaft, Rechnungswesen und Produktion je Nutzer abrechnet. Desktopsoftware mit optionalen Cloud-Services und einem KI-Assistenten.

    Preis ab
    56,00 € pro Nutzer und Monat
    Testphase
    Keine Angabe
    Serverstandort
    Keine Angabe

    Ideal für: Mittelständler mit Handel und Fertigung, Unternehmen mit individuellen Prozessen

    Stärken

    • Module für Warenwirtschaft, Rechnungswesen und Produktion frei kombinierbar
    • E-Rechnungen als XRechnung und ZUGFeRD mit OCR im Rechnungseingang

    Schwächen

    • Kosten summieren sich je Modul und Nutzer
  4. Platz #4

    Sage 50

    Redaktionswertung 4,1 von 5

    von Sage GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Gestandene Windows-Software, die Buchhaltung, Warenwirtschaft und Bestellwesen verbindet. Stark für Handel und kleine Teams mit Lager, aber erst ab zwei Arbeitsplätzen buchbar.

    Preis ab
    35,00 € pro Nutzer und Monat
    Testphase
    30 Tage
    Serverstandort
    Deutschland

    Ideal für: Kleine Handelsbetriebe mit Lager, Teams, die lokal unter Windows arbeiten wollen

    Stärken

    • Buchhaltung, Warenwirtschaft und Bestellwesen in einem Programm
    • E-Rechnungen als XRechnung und ZUGFeRD senden und empfangen laut Anbieter

    Schwächen

    • Nur für Windows
  5. Platz #5

    Xentral

    Redaktionswertung 4,1 von 5

    von Xentral ERP Software GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    ERP aus Augsburg für Onlinehändler, das nach Auftragsvolumen statt nach Köpfen abrechnet. Daten laut Anbieter in der AWS Cloud in Frankfurt, mit DATEV-Übergabe und vielen Shopanbindungen.

    Preis ab
    99,00 € pro Monat
    Testphase
    Keine Angabe
    Serverstandort
    Deutschland

    Ideal für: Onlinehändler mit Shop und Marktplätzen, Teams mit vielen Nutzern

    Stärken

    • Unbegrenzte Nutzer in jedem Paket
    • Datenhaltung laut Anbieter in der AWS Cloud in Frankfurt

    Schwächen

    • Preis hängt von Umsatz und Versandvolumen ab
  6. Platz #6

    Sage 50 Handwerk

    Redaktionswertung 4,0 von 5

    von Sage GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Branchenlösung für Handwerksbetriebe mit Aufmaß, Projektverwaltung, Abschlags- und Schlussrechnungen. Mobile Projektmappe und Dokumentenablage gibt es nur mit Zusatzpaketen.

    Preis ab
    19,90 € pro Monat
    Testphase
    30 Tage
    Serverstandort
    Deutschland

    Ideal für: Handwerksbetriebe mit Baustellen, Betriebe, die mit Großhandel über IDS bestellen

    Stärken

    • Aufmaß, Abschlags-, Teil- und Schlussrechnungen für Bauprojekte
    • E-Rechnung als ZUGFeRD 2.1 und XRechnung laut Anbieter

    Schwächen

    • Kauf und Einrichtung über Fachhändler
  7. Platz #7

    Sage Operations

    Redaktionswertung 4,0 von 5

    von Sage GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Neue Cloud-Warenwirtschaft von Sage für kleine und mittlere Händler und Fertiger, mit Einkauf, Lager über mehrere Standorte und einem KI-Assistenten für Warnhinweise.

    Preis ab
    Preis auf Anfrage
    Testphase
    Keine Angabe
    Serverstandort
    Keine Angabe

    Ideal für: Händler mit mehreren Lagerstandorten, Kleine Fertiger ohne eigene IT

    Stärken

    • Bestellvorschläge aus Echtzeitdaten zu Bestand und Bedarf
    • Lagersteuerung über mehrere Standorte

    Schwächen

    • Keine öffentlichen Preise
  8. Platz #8

    Sage X3

    Redaktionswertung 4,0 von 5

    von Sage GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Sages ERP für wachsende Mittelständler, die über mehrere Länder, Gesellschaften und Währungen hinweg produzieren und verkaufen. Leistungsstark, aber Preise nur auf Anfrage.

    Preis ab
    Preis auf Anfrage
    Testphase
    Keine Angabe
    Serverstandort
    Keine Angabe

    Ideal für: Produzierende Mittelständler mit Auslandsgesellschaften, Unternehmen mit Chargen und Rückverfolgung

    Stärken

    • Mehrere Gesellschaften, Währungen und Steuerregeln laut Anbieter für über 80 Länder
    • Diskrete Fertigung, Prozessfertigung und Mischfertigung

    Schwächen

    • Keine öffentlichen Preise
  9. Platz #9

    SAP Business One

    Redaktionswertung 4,0 von 5

    von SAP SE

    Anbieter aus Deutschland

    Das Mittelstands-ERP von SAP verbindet Buchhaltung, Einkauf, Bestand, Vertrieb und Analysen. Laut SAP bei über 85.000 Kunden weltweit im Einsatz, Preise nur über Partner.

    Preis ab
    Preis auf Anfrage
    Testphase
    Keine Angabe
    Serverstandort
    Keine Angabe

    Ideal für: Mittelständler im Großhandel und in der leichten Fertigung, Tochtergesellschaften von SAP-Konzernen

    Stärken

    • Laut SAP über 85.000 Kunden weltweit
    • Betrieb in der Cloud oder vor Ort

    Schwächen

    • Keine öffentlichen Preise
  10. Platz #10

    Sage b7

    Redaktionswertung 3,9 von 5

    von Sage GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Seit über 30 Jahren im Mittelstand verankertes ERP für Fertigung und Handel, mit EDI, Konsignationslager, Filialbelieferung und Servicemanagement. Stark anpassbar, Preise nur auf Anfrage.

    Preis ab
    Preis auf Anfrage
    Testphase
    Keine Angabe
    Serverstandort
    Keine Angabe

    Ideal für: Produzierende Mittelständler mit EDI-Partnern, Händler mit Filialversorgung

    Stärken

    • EDI für Lieferscheine, Rechnungen und Bestellungen
    • Variantenmanagement erzeugt Stückliste und Arbeitsplan nach Regeln

    Schwächen

    • Keine öffentlichen Preise
  11. Platz #11

    Sage Wincarat

    Redaktionswertung 3,9 von 5

    von Sage GmbH

    Anbieter aus Deutschland

    Spezialisiertes ERP für Kunststoffverarbeiter und Metallgießereien mit Losgrößenplanung nach Kavität und Zykluszeit, Rezepturen und Werkzeugkosten in der Vorkalkulation.

    Preis ab
    Preis auf Anfrage
    Testphase
    Keine Angabe
    Serverstandort
    Keine Angabe

    Ideal für: Kunststoffspritzgießer, Metallgießereien im Mittelstand

    Stärken

    • Losgrößenplanung anhand von Kavität und Zykluszeiten
    • Vorkalkulation mit Werkzeugkosten, Rezepturen und Regeneratanteilen

    Schwächen

    • Keine öffentlichen Preise

Die 6 bestbewerteten Programme im Vergleich

ERP und Warenwirtschaft: Vergleich der 6 bestbewerteten Programme
KriteriumMicrosoft Dynamics 365 Business CentralRedaktionswertung 4,2 von 5weclappRedaktionswertung 4,2 von 5Sage 100Redaktionswertung 4,1 von 5Sage 50Redaktionswertung 4,1 von 5XentralRedaktionswertung 4,1 von 5Sage 50 HandwerkRedaktionswertung 4,0 von 5
Preise
Einstiegspreis6,90 €pro Nutzer und Monat39,00 €pro Nutzer und Monat56,00 €pro Nutzer und Monat35,00 €pro Nutzer und Monat99,00 €pro Monat19,90 €pro Monat
Kostenlose Version
Kostenlose Testphase30 Tage30 TageKeine Angabe30 TageKeine Angabe30 Tage
Deutschland-Check
ServerstandortDeutschlandDeutschlandKeine AngabeDeutschlandDeutschlandDeutschland
Auftragsverarbeitung (AVV)
GoBD
XRechnung
ZUGFeRD
ISO 27001
Schnittstellen
DATEV
ELSTER
Support und Nutzung
Support auf Deutsch
Mobile App
  • erfüllt
  • teilweise erfüllt
  • nicht erfüllt
  • keine Angabe

Preise und Wertungen im Überblick

Einstiegspreise

Am günstigsten startet Microsoft Dynamics 365 Business Central mit 6,90 € im Monat.

Günstigster kostenpflichtiger Tarif, netto pro Monat, bei Preisen pro Nutzer für einen Nutzer. Ohne festen Preis: 5. Stand 22. Oktober 2026

Preis und Wertung

Microsoft Dynamics 365 Business Central hat die höchste Wertung (4,2) und zugleich den günstigsten Einstieg.

Je weiter links und oben, desto mehr Wertung für weniger Geld. Preisachse logarithmisch, weil die Preise weit auseinanderliegen. Stand 22. Oktober 2026
Kaufberatung ERP

ERP und Warenwirtschaft auswählen: Branche, Betriebsmodell und Einführungsaufwand

Cloud oder lokal, Standard oder Branchenlösung, Lizenz oder Partnerprojekt: So wählen Sie ein ERP, das zu Prozessen, Budget und Wachstum passt.

Das Wichtigste in Kürze

  1. Ein ERP lohnt sich, wenn Angebote, Aufträge, Lager, Einkauf und Buchhaltung in getrennten Programmen und Tabellen auseinanderlaufen.

  2. Die Lizenz ist oft der kleinere Teil der Kosten. Einführung, Datenübernahme und Anpassungen durch Partner können sie deutlich übersteigen.

  3. Branche entscheidet: Onlinehandel, Handwerk, Fertigung und Dienstleistung brauchen sehr unterschiedliche Funktionen.

  4. Das ERP stellt meist die Rechnungen aus. Es muss deshalb E-Rechnungen erstellen und GoBD-konform archivieren können.

Ein ERP-System verbindet die Abläufe, die in vielen Betrieben über Jahre in getrennten Programmen gewachsen sind: Angebote im Textprogramm, Aufträge in einer Tabelle, den Lagerbestand in der Warenwirtschaft, Rechnungen im Buchhaltungsprogramm. Jede Übergabe kostet Zeit und erzeugt Fehler. Ein ERP führt diese Daten zusammen. Es ist aber auch die Software mit dem größten Einführungsaufwand, und eine falsche Wahl bindet ein Unternehmen über Jahre.

Laut Statistischem Bundesamt bezogen 2025 nur 23 % der Unternehmen ab zehn Beschäftigten, die Cloud-Dienste nutzen, ihr ERP aus der Cloud. Viele Mittelständler stehen also gerade vor der Frage, ob und wie sie ihre Warenwirtschaft modernisieren.

Wann sich ein ERP lohnt

Typische Anzeichen sind:

  • Dieselben Daten werden in mehrere Programme eingegeben, etwa Kundenadressen in Angebot, Auftrag und Rechnung.
  • Lagerbestände stimmen nicht mit der Realität überein, oder niemand weiß genau, was bestellt ist.
  • Der Monatsabschluss dauert lange, weil Zahlen aus mehreren Quellen zusammengetragen werden.
  • Onlineshop und Marktplätze werden von Hand mit Bestellungen und Beständen abgeglichen.

Für einen Dienstleister ohne Lager reicht oft eine Kombination aus Buchhaltung, Zeiterfassung und CRM. Ein ERP wird dann zum Thema, wenn Warenfluss, Einkauf oder Produktion dazukommen.

Die Typen in unserem Vergleich

Die bewerteten Programme unterscheiden sich vor allem in Zielgruppe und Betriebsmodell:

  • Cloud-ERP für kleine und mittlere Betriebe: weclapp bietet Pakete von Rechnungen bis Warenwirtschaft und Produktion mit Daten in deutschen Rechenzentren. Xentral richtet sich an Onlinehändler und rechnet nach Auftragsvolumen statt nach Nutzern ab. Sage Operations ist eine neue Cloud-Warenwirtschaft für Händler und kleine Fertiger.
  • Etablierte Desktopsoftware: Sage 50 verbindet Buchhaltung und Warenwirtschaft für kleine Handelsbetriebe, Sage 100 ist ein modulares System für den Mittelstand mit Handel und Fertigung.
  • Mittelstands-ERP mit Partnerprojekt: Microsoft Dynamics 365 Business Central, SAP Business One, Sage X3 und Sage b7 werden meist über Partner eingeführt und an die Prozesse angepasst.
  • Branchenlösungen: Sage 50 Handwerk für Betriebe mit Baustellen und Aufmaß, Sage Wincarat für Kunststoffverarbeiter und Metallgießereien.

Cloud, lokal oder gehostet

Beim Betriebsmodell gibt es drei Varianten. In der Cloud betreibt der Anbieter das System, Updates kommen automatisch, Sie zahlen ein Abo. Lokal installiert, läuft die Software auf eigenen Servern, Sie haben mehr Kontrolle, aber auch die Verantwortung für Betrieb, Sicherung und Updates. Gehostet betreibt ein Partner die lokale Software in seinem Rechenzentrum für Sie. Sage 100 etwa gibt es lokal oder über zertifizierte Cloud-Partner.

Für Unternehmen ohne eigene IT ist die Cloud meist die einfachere Wahl. Wer stark angepasste Prozesse oder besondere Anforderungen an Verfügbarkeit in der Produktion hat, prüft auch lokale Varianten. In beiden Fällen gehören Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Notfallkonzept auf die Liste.

Was ein ERP wirklich kostet

Bei ERP-Systemen ist die Lizenz oft der kleinere Teil der Gesamtkosten. Unsere Profile zeigen die Spannweite der Lizenzmodelle: weclapp und Business Central rechnen pro Nutzer und Monat ab, Sage 100 pro Modul und Nutzer, Xentral nach Umsatz und Versandvolumen mit unbegrenzten Nutzern. SAP Business One, Sage X3, Sage b7, Sage Wincarat und Sage Operations nennen Preise nur auf Anfrage.

Dazu kommen Kosten, die in keiner Preisliste stehen:

  1. Analyse und Konzept: Aufnahme der Prozesse, Lastenheft, Auswahl der Module.
  2. Einrichtung und Anpassung: Konfiguration, Formulare, Schnittstellen, gegebenenfalls Programmierung durch den Partner.
  3. Datenübernahme: Bereinigung und Import von Kunden, Artikeln, offenen Posten und Beständen.
  4. Schulung: für alle, die täglich mit dem System arbeiten.
  5. Laufende Betreuung: Supportverträge, Updates angepasster Funktionen, Partnerstunden.

Lassen Sie sich vom Partner ein Angebot für die Einführung geben, das diese Posten einzeln aufführt, und rechnen Sie die Kosten über fünf Jahre.

Schnittstellen, die zählen

Ein ERP ist selten allein. Prüfen Sie die Anbindungen, die für Ihr Geschäft entscheidend sind:

  • Onlineshop und Marktplätze: weclapp nennt etwa Shopware, WooCommerce, Shopify, Amazon und eBay, Sage 100 unter anderem Shopware, Magento und OXID eShop.
  • Buchhaltung und Steuerberatung: DATEV-Anbindung oder eine integrierte Finanzbuchhaltung.
  • EDI mit Handelspartnern: wichtig für Zulieferer und den Handel, etwa bei Sage b7.
  • Microsoft 365 und Dokumentenmanagement: für Angebote, E-Mails und Archiv.

E-Rechnung und GoBD

Weil das ERP in den meisten Betrieben die Ausgangsrechnungen erzeugt, ist es von der E-Rechnungspflicht direkt betroffen. Wer im Vorjahr mehr als 800.000 € umgesetzt hat, muss ab dem 1. Januar 2027 E-Rechnungen ausstellen, ab 2028 gilt das für alle inländischen B2B-Umsätze. Das ERP sollte XRechnung und ZUGFeRD erzeugen, eingehende E-Rechnungen verarbeiten und alles GoBD-konform archivieren. Bei vielen ERP-Profilen steht im Deutschland-Check noch „Keine Angabe“, weil die Anbieter das auf den geprüften Seiten nicht ausdrücklich nennen. Fragen Sie dann schriftlich nach. Hintergründe im Ratgeber E-Rechnungspflicht.

Einführung planen

ERP-Einführungen gelingen, wenn sie als Projekt mit klarer Verantwortung geführt werden. Bewährt haben sich:

  • Eine verantwortliche Person im Haus, die Entscheidungen treffen darf und Zeit dafür bekommt.
  • Ein Lastenheft mit Ihren Kernprozessen, an dem sich die Angebote messen lassen.
  • Bereinigte Stammdaten vor dem Import. Doppelte Kunden und veraltete Artikel im alten System werden im neuen nicht besser.
  • Ein realistischer Stichtag, möglichst nicht in der Hauptsaison und mit Puffer für einen Parallelbetrieb.
  • Standard vor Anpassung: Jede individuelle Anpassung kostet bei Updates erneut Geld. Prüfen Sie zuerst, ob sich ein Prozess an den Standard anpassen lässt.

Checkliste für die Auswahl

  1. Kernprozesse und Branchenanforderungen im Lastenheft beschrieben?
  2. Betriebsmodell gewählt: Cloud, lokal oder gehostet?
  3. Shop, Marktplätze, DATEV und EDI-Partner als Pflichtschnittstellen geprüft?
  4. E-Rechnung erzeugen und empfangen sowie GoBD-Archiv bestätigt?
  5. Angebot für Einführung, Datenübernahme und Schulung in Einzelposten erhalten?
  6. Kosten über fünf Jahre inklusive Partnerstunden gerechnet?
  7. Referenzen aus Ihrer Branche und Unternehmensgröße eingeholt?
  8. Serverstandort, AVV und Notfallkonzept geprüft?

Häufige Fragen

Ratgeber

03Passende Ratgeber

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  1. Seit 2025 müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen, ab 2027 beginnt die Pflicht zum Ausstellen. Fristen, Ausnahmen und Softwarecheck.

    5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026

  2. Unveränderbar, nachvollziehbar, acht oder zehn Jahre aufbewahrt: Was die GoBD von Ihrer Software verlangen und welche Fristen seit 2025 gelten.

    6 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026

  3. Anforderungen klären, Kandidaten eingrenzen, richtig testen und den Vertrag prüfen: ein Leitfaden für die Softwareauswahl im Mittelstand, mit Checklisten.

    5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026

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