Preis-Leistungs-Tipp
Redaktionswertung 4,2 von 5Beste Wertung bei Preis-Leistung unter allen Programmen ab 4,0.
Preis-Leistungs-Tipp
Redaktionswertung 4,2 von 5Beste Wertung bei Preis-Leistung unter allen Programmen ab 4,0.
Beste Wahl für Selbstständige
Redaktionswertung 4,2 von 5Höchste Wertung unter den Programmen für Selbstständige und Kleinstbetriebe.
Beste Wahl für den Mittelstand
Redaktionswertung 4,2 von 5Höchste Wertung unter den Programmen für 50 bis 249 Mitarbeitende.
Sortiert nach Redaktionswertung
11 Ergebnisse
Platz #1
von Microsoft Corporation
Microsofts ERP für den Mittelstand mit deutscher Lokalisierung von Microsoft selbst. Umgebungen mit deutscher Lokalisierung liegen laut Microsoft in der Azure-Region Deutschland.
Ideal für: Mittelständler mit Microsoft 365, Unternehmen, die mit Partnern individuell erweitern wollen
Platz #2

von weclapp GmbH
Anbieter aus DeutschlandDeutsches Cloud-ERP mit klarer Paketlogik von Rechnungen bis Warenwirtschaft und Produktion. Daten laut Anbieter ausschließlich in deutschen Rechenzentren, DATEV- und Shopanbindung inklusive.
Ideal für: Dienstleister und Händler mit 5 bis 100 Mitarbeitenden, E-Commerce mit Shop und Marktplätzen
Platz #3
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandModulares Mittelstands-ERP, das Warenwirtschaft, Rechnungswesen und Produktion je Nutzer abrechnet. Desktopsoftware mit optionalen Cloud-Services und einem KI-Assistenten.
Ideal für: Mittelständler mit Handel und Fertigung, Unternehmen mit individuellen Prozessen
Platz #4
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandGestandene Windows-Software, die Buchhaltung, Warenwirtschaft und Bestellwesen verbindet. Stark für Handel und kleine Teams mit Lager, aber erst ab zwei Arbeitsplätzen buchbar.
Ideal für: Kleine Handelsbetriebe mit Lager, Teams, die lokal unter Windows arbeiten wollen
Platz #5
von Xentral ERP Software GmbH
Anbieter aus DeutschlandERP aus Augsburg für Onlinehändler, das nach Auftragsvolumen statt nach Köpfen abrechnet. Daten laut Anbieter in der AWS Cloud in Frankfurt, mit DATEV-Übergabe und vielen Shopanbindungen.
Ideal für: Onlinehändler mit Shop und Marktplätzen, Teams mit vielen Nutzern
Platz #6
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandBranchenlösung für Handwerksbetriebe mit Aufmaß, Projektverwaltung, Abschlags- und Schlussrechnungen. Mobile Projektmappe und Dokumentenablage gibt es nur mit Zusatzpaketen.
Ideal für: Handwerksbetriebe mit Baustellen, Betriebe, die mit Großhandel über IDS bestellen
Platz #7
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandNeue Cloud-Warenwirtschaft von Sage für kleine und mittlere Händler und Fertiger, mit Einkauf, Lager über mehrere Standorte und einem KI-Assistenten für Warnhinweise.
Ideal für: Händler mit mehreren Lagerstandorten, Kleine Fertiger ohne eigene IT
Platz #8
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandSages ERP für wachsende Mittelständler, die über mehrere Länder, Gesellschaften und Währungen hinweg produzieren und verkaufen. Leistungsstark, aber Preise nur auf Anfrage.
Ideal für: Produzierende Mittelständler mit Auslandsgesellschaften, Unternehmen mit Chargen und Rückverfolgung
Platz #9
von SAP SE
Anbieter aus DeutschlandDas Mittelstands-ERP von SAP verbindet Buchhaltung, Einkauf, Bestand, Vertrieb und Analysen. Laut SAP bei über 85.000 Kunden weltweit im Einsatz, Preise nur über Partner.
Ideal für: Mittelständler im Großhandel und in der leichten Fertigung, Tochtergesellschaften von SAP-Konzernen
Platz #10
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandSeit über 30 Jahren im Mittelstand verankertes ERP für Fertigung und Handel, mit EDI, Konsignationslager, Filialbelieferung und Servicemanagement. Stark anpassbar, Preise nur auf Anfrage.
Ideal für: Produzierende Mittelständler mit EDI-Partnern, Händler mit Filialversorgung
Platz #11
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandSpezialisiertes ERP für Kunststoffverarbeiter und Metallgießereien mit Losgrößenplanung nach Kavität und Zykluszeit, Rezepturen und Werkzeugkosten in der Vorkalkulation.
Ideal für: Kunststoffspritzgießer, Metallgießereien im Mittelstand
| Kriterium | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Preise | ||||||
| Einstiegspreis | 6,90 €pro Nutzer und Monat | 39,00 €pro Nutzer und Monat | 56,00 €pro Nutzer und Monat | 35,00 €pro Nutzer und Monat | 99,00 €pro Monat | 19,90 €pro Monat |
| Kostenlose Version | ||||||
| Kostenlose Testphase | 30 Tage | 30 Tage | Keine Angabe | 30 Tage | Keine Angabe | 30 Tage |
| Deutschland-Check | ||||||
| Serverstandort | Deutschland | Deutschland | Keine Angabe | Deutschland | Deutschland | Deutschland |
| Auftragsverarbeitung (AVV) | ||||||
| GoBD | ||||||
| XRechnung | ||||||
| ZUGFeRD | ||||||
| ISO 27001 | ||||||
| Schnittstellen | ||||||
| DATEV | ||||||
| ELSTER | ||||||
| Support und Nutzung | ||||||
| Support auf Deutsch | ||||||
| Mobile App | ||||||
Am günstigsten startet Microsoft Dynamics 365 Business Central mit 6,90 € im Monat.
Microsoft Dynamics 365 Business Central hat die höchste Wertung (4,2) und zugleich den günstigsten Einstieg.
Von Wolfram Eschenbach · 5 Min. Lesezeit · Stand 22. Oktober 2026
ERP und Warenwirtschaft auswählen: Branche, Betriebsmodell und Einführungsaufwand
Cloud oder lokal, Standard oder Branchenlösung, Lizenz oder Partnerprojekt: So wählen Sie ein ERP, das zu Prozessen, Budget und Wachstum passt.
Das Wichtigste in Kürze
Ein ERP lohnt sich, wenn Angebote, Aufträge, Lager, Einkauf und Buchhaltung in getrennten Programmen und Tabellen auseinanderlaufen.
Die Lizenz ist oft der kleinere Teil der Kosten. Einführung, Datenübernahme und Anpassungen durch Partner können sie deutlich übersteigen.
Branche entscheidet: Onlinehandel, Handwerk, Fertigung und Dienstleistung brauchen sehr unterschiedliche Funktionen.
Das ERP stellt meist die Rechnungen aus. Es muss deshalb E-Rechnungen erstellen und GoBD-konform archivieren können.
Ein ERP-System verbindet die Abläufe, die in vielen Betrieben über Jahre in getrennten Programmen gewachsen sind: Angebote im Textprogramm, Aufträge in einer Tabelle, den Lagerbestand in der Warenwirtschaft, Rechnungen im Buchhaltungsprogramm. Jede Übergabe kostet Zeit und erzeugt Fehler. Ein ERP führt diese Daten zusammen. Es ist aber auch die Software mit dem größten Einführungsaufwand, und eine falsche Wahl bindet ein Unternehmen über Jahre.
Laut Statistischem Bundesamt bezogen 2025 nur 23 % der Unternehmen ab zehn Beschäftigten, die Cloud-Dienste nutzen, ihr ERP aus der Cloud. Viele Mittelständler stehen also gerade vor der Frage, ob und wie sie ihre Warenwirtschaft modernisieren.
Typische Anzeichen sind:
Für einen Dienstleister ohne Lager reicht oft eine Kombination aus Buchhaltung, Zeiterfassung und CRM. Ein ERP wird dann zum Thema, wenn Warenfluss, Einkauf oder Produktion dazukommen.
Die bewerteten Programme unterscheiden sich vor allem in Zielgruppe und Betriebsmodell:
Beim Betriebsmodell gibt es drei Varianten. In der Cloud betreibt der Anbieter das System, Updates kommen automatisch, Sie zahlen ein Abo. Lokal installiert, läuft die Software auf eigenen Servern, Sie haben mehr Kontrolle, aber auch die Verantwortung für Betrieb, Sicherung und Updates. Gehostet betreibt ein Partner die lokale Software in seinem Rechenzentrum für Sie. Sage 100 etwa gibt es lokal oder über zertifizierte Cloud-Partner.
Für Unternehmen ohne eigene IT ist die Cloud meist die einfachere Wahl. Wer stark angepasste Prozesse oder besondere Anforderungen an Verfügbarkeit in der Produktion hat, prüft auch lokale Varianten. In beiden Fällen gehören Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Notfallkonzept auf die Liste.
Bei ERP-Systemen ist die Lizenz oft der kleinere Teil der Gesamtkosten. Unsere Profile zeigen die Spannweite der Lizenzmodelle: weclapp und Business Central rechnen pro Nutzer und Monat ab, Sage 100 pro Modul und Nutzer, Xentral nach Umsatz und Versandvolumen mit unbegrenzten Nutzern. SAP Business One, Sage X3, Sage b7, Sage Wincarat und Sage Operations nennen Preise nur auf Anfrage.
Dazu kommen Kosten, die in keiner Preisliste stehen:
Lassen Sie sich vom Partner ein Angebot für die Einführung geben, das diese Posten einzeln aufführt, und rechnen Sie die Kosten über fünf Jahre.
Ein ERP ist selten allein. Prüfen Sie die Anbindungen, die für Ihr Geschäft entscheidend sind:
Weil das ERP in den meisten Betrieben die Ausgangsrechnungen erzeugt, ist es von der E-Rechnungspflicht direkt betroffen. Wer im Vorjahr mehr als 800.000 € umgesetzt hat, muss ab dem 1. Januar 2027 E-Rechnungen ausstellen, ab 2028 gilt das für alle inländischen B2B-Umsätze. Das ERP sollte XRechnung und ZUGFeRD erzeugen, eingehende E-Rechnungen verarbeiten und alles GoBD-konform archivieren. Bei vielen ERP-Profilen steht im Deutschland-Check noch „Keine Angabe“, weil die Anbieter das auf den geprüften Seiten nicht ausdrücklich nennen. Fragen Sie dann schriftlich nach. Hintergründe im Ratgeber E-Rechnungspflicht.
ERP-Einführungen gelingen, wenn sie als Projekt mit klarer Verantwortung geführt werden. Bewährt haben sich:
Quellen
Destatis, Pressemitteilung Nr. 416 vom 24. November 2025: Cloud-Computing in Unternehmen (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
IHK Dresden: E-Rechnung ab 2025, Pflicht, Fristen, Ausnahmen (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
Bundesfinanzministerium, AO-Handbuch 2026, Anhang 33: GoBD (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
Seit 2025 müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen, ab 2027 beginnt die Pflicht zum Ausstellen. Fristen, Ausnahmen und Softwarecheck.
5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Unveränderbar, nachvollziehbar, acht oder zehn Jahre aufbewahrt: Was die GoBD von Ihrer Software verlangen und welche Fristen seit 2025 gelten.
6 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Anforderungen klären, Kandidaten eingrenzen, richtig testen und den Vertrag prüfen: ein Leitfaden für die Softwareauswahl im Mittelstand, mit Checklisten.
5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
14 Programme
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