Preis-Leistungs-Tipp
Redaktionswertung 4,2 von 5Beste Wertung bei Preis-Leistung unter allen Programmen ab 4,0.
Preis-Leistungs-Tipp
Redaktionswertung 4,2 von 5Beste Wertung bei Preis-Leistung unter allen Programmen ab 4,0.
Beste Wahl für Selbstständige
Redaktionswertung 4,2 von 5Höchste Wertung unter den Programmen für Selbstständige und Kleinstbetriebe.
Beste Wahl für den Mittelstand
Redaktionswertung 4,2 von 5Höchste Wertung unter den Programmen für 50 bis 249 Mitarbeitende.
Sortiert nach Redaktionswertung
3 Ergebnisse
Platz #1
von 42he GmbH
Anbieter aus DeutschlandBewusst einfaches CRM aus Köln für Berater, Agenturen und kleine Teams. Paketpreise statt Kopfpreise, kostenloser Einstieg und Hosting bei deutschen Dienstleistern.
Ideal für: Beratungen und Agenturen, Kleine Teams ohne CRM-Erfahrung
Platz #2

von Pipedrive OÜ
Vertriebs-CRM mit der wohl klarsten Pipelineansicht im Vergleich und großem Integrationskatalog. Die wichtigsten Automationen beginnen erst im Tarif Growth, Vertragspartner ist eine estnische Gesellschaft.
Ideal für: Vertriebsteams mit klar definierten Verkaufsphasen, Agenturen und Dienstleister mit vielen offenen Angeboten, Teams, die E-Mail und Kalender direkt im CRM wollen
Platz #3
von Sage GmbH
Anbieter aus DeutschlandCRM speziell für den B2B-Außendienst: Besuchsberichte per Sprache, Routenplanung, Offline-Arbeit in der App und Anbindung an das ERP. Laut Anbieter bei über 1.600 Unternehmen im Einsatz.
Ideal für: Vertriebsteams im Außendienst, Unternehmen mit Sage ERP
| Kriterium | |||
|---|---|---|---|
| Preise | |||
| Einstiegspreis | 25,00 €pro Monat | 14,00 €pro Nutzer und Monat | 55,00 €pro Nutzer und Monat |
| Kostenlose Version | |||
| Kostenlose Testphase | 30 Tage | 14 Tage | Keine Angabe |
| Deutschland-Check | |||
| Serverstandort | Deutschland | EU | Keine Angabe |
| Auftragsverarbeitung (AVV) | |||
| GoBD | |||
| XRechnung | |||
| ZUGFeRD | |||
| ISO 27001 | |||
| Schnittstellen | |||
| DATEV | |||
| ELSTER | |||
| Support und Nutzung | |||
| Support auf Deutsch | |||
| Mobile App | |||
Am günstigsten startet Pipedrive mit 14,00 € im Monat.
Pipedrive hat die höchste Wertung (4,2) und zugleich den günstigsten Einstieg.
Von Wolfram Eschenbach · 5 Min. Lesezeit · Stand 23. Oktober 2026
CRM-Software auswählen: Vertriebsprozess, Datenschutz und Akzeptanz im Team
Ein CRM hilft nur, wenn das Team es nutzt. Welche Funktionen zählen, was DSGVO und UWG für Kontaktdaten verlangen und wie Sie Preise vergleichen.
Das Wichtigste in Kürze
Beschreiben Sie zuerst Ihren Vertriebsprozess. Ein CRM bildet ihn ab, es ersetzt ihn nicht.
Für Werbe-E-Mails brauchen Sie auch im B2B-Geschäft grundsätzlich eine Einwilligung. Das CRM sollte Einwilligungen und Widersprüche nachvollziehbar speichern.
Paketpreise und Preise pro Nutzer führen je nach Teamgröße zu sehr unterschiedlichen Kosten. Rechnen Sie mit Ihrer realen Nutzerzahl.
Akzeptanz entscheidet: Testen Sie mit dem Vertriebsteam, nicht nur mit der Geschäftsführung.
Ein CRM soll festhalten, was im Vertrieb passiert: wer mit welchem Kunden gesprochen hat, welches Angebot offen ist, wann die nächste Erinnerung fällig ist. Der Nutzen steht und fällt damit, ob das Team die Software tatsächlich pflegt. Ein CRM, in dem die Hälfte der Gespräche fehlt, ist schlechter als eine gut geführte Tabelle, weil es eine Vollständigkeit vortäuscht, die es nicht gibt. Die Auswahl beginnt deshalb nicht bei den Funktionen, sondern bei der Frage, wie Ihr Vertrieb heute arbeitet.
Beschreiben Sie den Weg vom ersten Kontakt bis zum Auftrag in wenigen Stufen, etwa: Anfrage, Erstgespräch, Angebot, Verhandlung, Auftrag. Notieren Sie, wer an welcher Stelle beteiligt ist und welche Informationen gebraucht werden. Daraus ergeben sich die Anforderungen an das CRM: Welche Felder braucht ein Kontakt, welche Stufen eine Verkaufschance, welche Erinnerungen die Vertriebsleitung?
Kleine Teams kommen oft mit einem einfachen System ohne Pipeline-Logik aus. Vertriebsorganisationen mit Außendienst, Gebieten und Prognosen brauchen mehr Struktur.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick:
In der Kategorie CRM haben wir derzeit drei Programme bewertet, die sehr unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Pipedrive stellt die Vertriebspipeline in den Mittelpunkt, rechnet pro Nutzer ab und bietet über 500 Integrationen; E-Mail-Synchronisierung und Automationen beginnen im Tarif Growth. CentralStationCRM aus Köln ist bewusst einfach gehalten, rechnet in Paketen statt pro Kopf ab und bietet einen kostenlosen Einstieg für kleine Teams. Pipelines und KPI-Tracking sind als Erweiterung zubuchbar. Sage Sales Management richtet sich an den B2B-Außendienst mit Besuchsberichten per Sprache, Routenplanung, Offline-Arbeit in der App und Anbindung an das ERP, wird pro Nutzer abgerechnet und setzt mindestens fünf Nutzer voraus.
Weitere bekannte Anbieter wie HubSpot und Zoho CRM fehlen bisher in unserem Vergleich, weil wir ihre Preise in Euro aus unserer Recherche nicht zuverlässig prüfen konnten. Wir ergänzen sie, sobald das möglich ist.
Ein CRM speichert personenbezogene Daten: Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Gesprächsnotizen. Auch Ansprechpersonen bei Geschäftskunden sind durch die DSGVO geschützt. Für die Auswahl bedeutet das:
Gesprächsnotizen sollten sachlich bleiben. Was Sie über eine Person notieren, kann diese per Auskunftsersuchen lesen.
Ein CRM wird oft auch für Newsletter und Kampagnen genutzt. Hier gelten die Regeln des § 7 UWG, und zwar auch im Geschäft mit Unternehmen:
Für die Software heißt das: Einwilligungen, deren Herkunft und Datum sowie Widersprüche sollten pro Kontakt und pro Kanal gespeichert werden, und ein Widerspruch muss den Versand zuverlässig sperren.
Die beiden Programme in unserem Vergleich zeigen die zwei typischen Preismodelle. CentralStationCRM bietet Pakete mit einer festen Zahl an Nutzern, vom kostenlosen Starter für drei Personen bis zu Paketen für 40 Personen. Sage Sales Management kostet einen festen Betrag pro Nutzer und Monat, mindestens fünf Nutzer, plus optionale Zusatzmodule.
Welches Modell günstiger ist, hängt von Ihrer Teamgröße ab. Ein Paket für zehn Personen kann für ein Team von sieben teurer sein als Preise pro Kopf, für ein Team von zehn günstiger. Rechnen Sie mit der Zahl der Personen, die das CRM wirklich nutzen, und mit den Modulen, die Sie brauchen.
Ein CRM zeichnet auf, wer wann welchen Kunden kontaktiert und welche Abschlüsse erzielt hat. Gibt es einen Betriebsrat, ist die Einführung deshalb in aller Regel mitbestimmungspflichtig. Regeln Sie, welche Auswertungen pro Person erlaubt sind. Das schafft auch im Team Vertrauen.
Für die Akzeptanz hilft es, das CRM vom ersten Tag an zum einzigen Ort für Kundeninformationen zu machen: keine parallelen Tabellen, keine Notizen im Postfach. Halten Sie die Pflichtfelder knapp und testen Sie die mobile App mit dem Außendienst, bevor Sie sich entscheiden.
Quellen
IHK Region Stuttgart: Werbung mittels Telefon, Telefax, E-Mail, SMS oder Brief (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern: Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Bestandskundenwerbung (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
§ 7 UWG, Unzumutbare Belästigungen (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
§ 87 BetrVG, Mitbestimmungsrechte (öffnet in neuem Tab), abgerufen am 22. Oktober 2026
Wer Cloudsoftware mit Kundendaten oder Personaldaten nutzt, braucht einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Pflichtinhalte, Drittländer und eine Prüfliste.
6 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Anforderungen klären, Kandidaten eingrenzen, richtig testen und den Vertrag prüfen: ein Leitfaden für die Softwareauswahl im Mittelstand, mit Checklisten.
5 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
Fast jede Unternehmenssoftware kann Verhalten oder Leistung erfassen. Wann der Betriebsrat mitbestimmt und was in eine gute Betriebsvereinbarung gehört.
4 Min. Lesezeit · 22. Oktober 2026
11 Programme
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